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Aktuelles und Termine rund um Ambulante Pflege aus den Diakoniestationen Essen

Aktuelles und Termine aus den Diakoniestationen Essen

Informationen und Termine rund um unsere Diakoniestationen in Essen

Wenn Sie hier nicht die aktuellen Informationen finden, die Sie brauchen, dann melden Sie sich gerne direkt bei uns.

Aktuelle Termine

Aus aktuellem Anlass können bis auf Weiteres keine Betreuungsangebote stattfinden. Rufen Sie bei Bedarf bitte in unseren Diakoniestationen vor Ort an. Dort werden Sie beraten und zu aktuellen Änderungen informiert!

Weihnachten 2020

Wir wünschen unseren Kundinnen und Kunden, unseren Mitarbeitenden, Gesellschaftern und Kooperationspartnern eine gesunde und besinnliche Weihnachtszeit!

Wir sind sicher, dass dieses - andere - Weihnachtsfest ein besonderes Fest wird, auch wenn wir nicht mit unseren Lieben in großer Runde zusammenkommen können.
Trotzdem können wir aneinander denken, füreinander da sein und Freude schenken.

Wir sind zuversichtlich, dass wir uns im kommenden Jahr wieder live sehen können.
Kommen Sie gut ins Neue Jahr und bleiben Sie gesund!

10.12.2020

Erleichterungen während Corona

Wussten Sie schon, dass aktuell

  • der Medizinische Dienst über Anträge zur Einstufung (Pflegegrad)
    oder Erhöhung von Pflegeleistungen aufgrund vorliegender
    Informationen und eines ergänzenden Telefoninterviews
    entscheidet
  • die üblicherweise verpflichtenden Beratungsbesuche für
    Pflegegeld-Empfänger weiterhin durch einen ambulanten
    Pflegedienst durchgeführt werden können - wenn gewünscht aber
    auch telefonisch oder per Video erfolgen können
  • die Aufwendungen zum Verbrauch von Pflegehilfsmitteln auf
    einen Betrag von 60 € erhöht sind?

Können wir etwas für Sie tun? Wenden Sie sich gerne an eine unserer Diakoniestationen vor Ort.

10.12.2020

Die Diakoniestationen Essen versorgen kompetent und zugewandt

… – auch in Corona-Zeiten

Die Versorgung und Unterstützung pflegebedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, ist gerade in Zeiten von Corona eine herausfordernde Aufgabe. Die Diakoniestationen Essen gGmbH begleiten, betreuen und pflegen ihre Kundinnen und Kunden in den eigenen vier Wänden – kompetent und zugewandt - auch in dieser Zeit.

So bieten wir professionelle ambulante Grund- und Behandlungspflege an und sorgen auf Nachfrage auch für eine hauswirtschaftliche Betreuung. „Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie von Pflegebedürftigkeit selbst betroffen oder Angehörige(r) sind. Wir können Sie individuell und passgenau beraten“, so Annette Paßmann, langjährige Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Essen-Margarethenhöhe, die auch die Stadtteile Essen-Werden und Essen-Kettwig versorgt.
Aktuell können die Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz aufgrund der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nicht stattfinden. Insgesamt acht Betreuungscafés organisieren die Diakoniestationen stadtweit, außerdem gibt es das Tagesstübchen “Pusteblume“ an der Töpferstraße. Üblicherweise erleben die Besucherinnen und Besucher hier an drei Tagen der Woche eine ganztägige Abwechslung vom Alltag. Die Angebote ermöglichen auch pflegenden Angehörigen eine kleine Auszeit, in der sie ihre Angehörigen in liebevoller Betreuung durch erfahrene Kräfte wissen.

In der ganzen Stadt pflegen, betreuen und begleiten acht Diakoniestationen und das Team HauBe, Hauswirtschaft und Betreuung, über 1800 Kundinnen im gesamten Essener Stadtgebiet. Die mehr als 400 Mitarbeitenden sind häufig seit vielen Jahren für die Diakoniestationen tätig. Dabei arbeiten wir immer möglichst nah am Menschen, nehmen uns Zeit für unsere Kundinnen und Kunden: „Sie sollen mehr als nur Pflege erfahren“, erläutert Martina Pollert, Geschäftsführerin der Diakoniestationen Essen. „Wir verstehen es dabei als Auftrag, die Menschen vor Ort zu betreuen: bei Körperpflege, Mahlzeiten und allen anderen Anforderungen des Alltags. Wir arbeiten nach dem Konzept der „Bezugspflege“. Dabei werden - wann immer möglich - feste Betreuungskräfte für die Pflege und Versorgung eingesetzt.“ Die Infektionsschutzmaßnahmen nach RKI werden strengstens eingehalten. Die Kontakte zwischen den Beschäftigten sind auf ein Minimum reduziert, um Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden vor gegenseitiger Ansteckung zu schützen.“

10.12.2020

Dein Ausbildungsstart im April und Oktober 2021 bei den Diakoniestationen gGmbH

Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann

Seit April 2020 kannst Du bei den Diakoniestationen Essen die dreijährige „Generalistische Pflegeausbildung“ zum Pflegefachmann / zur Pflegefachfrau durchlaufen. So auch im April und im Okober 2021!
Das besondere dabei: Mit dieser Ausbildung lernst Du Pflege in verschiedenen Bereichen kennen. Gemeinsam mit Azubis aus der ambulanten oder stationären Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege nimmst Du am theoretischen und fachpraktischen Unterricht am Evangelischen Fachseminar teil, das für einen Einsatz in allen Arbeitsfeldern der Pflege vorbereitet. Daran schließt sich eine Schwerpunktsetzung im jeweiligen Wahlbereich der Auszubildenden an. Ein großer Teil der weiteren Ausbildung findet in unseren Diakoniestationen, also in der Praxis statt.

Rufe einfach an unter 0201/ 877008-10. Wir freuen uns auf Dich!

10.12.2020

Diakoniestation Essen-Margarethenhöhe bietet auch in Essen-Werden ...

…und Essen-Kettwig zuverlässige ambulante Hilfen an

Die Versorgung und Unterstützung pflegebedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, ist gerade in Zeiten von Corona eine herausfordernde Aufgabe. Die Diakoniestationen Essen gGmbH mit ihren acht Stationen begleiten, betreuen und pflegen ihre Kundinnen und Kunden auch in dieser Zeit kompetent, zugewandt und zuverlässig.

Die Diakoniestation Essen-Margarethenhöhe bietet eine professionelle ambulante Grund- und Behandlungspflege über die Stadtteilgrenzen hinaus auch in Essen-Werden und Essen-Kettwig an und sorgt auf Nachfrage auch für eine hauswirtschaftliche Betreuung. „Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie von Pflegebedürftigkeit selbst betroffen oder Angehörige(r) sind. Wir können Sie individuell und passgenau beraten“, so Annette Paßmann, langjährige Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Essen-Margarethenhöhe.

„Selbstverständlich werden die Infektionsschutzmaßnahmen nach RKI strengstens eingehalten. Die Kontakte zwischen unseren Beschäftigten sind auf ein Minimum reduziert, um Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden vor gegenseitiger Ansteckung zu schützen. Sobald es wieder möglich ist, werden wir auch wieder unser Betreuungscafé Inselstübchen auf der Margarethenhöhe und das neue Café Zeitlos in Heidhausen für Menschen mit Demenz eröffnen. Dort bieten wir den angemeldeten älteren Menschen im Rahmen professionell betreuter Gruppenangebote regelmäßigen Austausch, beispielsweise bei gemeinsamen kleinen Festen, Bewegungsübungen sowie beim Gedächtnistraining.“

16.11.2020

Yasemin Bösing ist neue Pflegedienstleiterin der Diakoniestation E-Kupferdreh

mit Marcel Spittler als Stellvertretende Pflegedienstleitung bildet sie das Leitungsteam

Gern möchte ich mich Ihnen als die neue Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Essen- Kupferdreh vorstellen: Mein Name ist Yasemin Bösing, ich bin 36 Jahre alt, habe zwei Kinder, und bin seit fast 20 Jahren in der Pflege tätig, davon seit 14 Jahren ambulant.

Mir hat der Pflege-Beruf immer sehr viel Freude bereitet, da er sehr vielschichtig ist und ich gern Kontakt zu Menschen habe. Auch wenn sich gerade jetzt in Corona-Zeiten die Begegnungen mit den Menschen sehr verändert haben – eine Umarmung und das Händeschütteln fehlen und wir Masken tragen –, versuchen wir die Herzlichkeit durch liebevolle Gestik und Mimik weiter aufrecht zu halten.

Als Pflegedienstleiterin ist es in besonderem Maße eine Herausforderung, ein gutes Gleichgewicht zwischen Mitarbeitenden- und Patientenwünschen zu finden. Ich denke, dass ich gemeinsam mit meinem Team durch entsprechende Empathie, eine individuelle, gute Beratung und hochwertige Betreuungs- und Pflegeleistungen diese Pandemie-Zeit und die kommenden Jahre gut bewältigen kann.

Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in der Diakonie-Station Essen-Kupferdreh, auf die Zusammenarbeit mit einem professionellen Team und möchte in Kupferdreh und den umliegenden Stadtteilen eine gute Ansprechpartnerin für alle Belange rund um die ambulante Pflege werden. Vielleicht lernen wir uns ja bald einmal kennen.
Melden Sie sich gern bei mir!

Yasemin Bösing, Diakoniestation Essen-Kupferdreh
Fahrenberg 6, 45257 Essen
Tel.: 0201 85 85 046
Fax: 0201 85 85 048
E-Mail: Team-Kupferdreh@diakoniestationen-essen.de

28.10.2020

Herzliches Willkommen den neuen Auszubildenden

in der Pflege bei den Diakoniestationen Essen

Zum 1. Oktober 2020 starteten Roksana Fraczek und Michelle Lüchtefeld als neue Auszubildende bei den Diakoniestationen als Auszubildende zur Pflegefachfrau. Seit diesem Jahr lernen die Auszubildenden im Rahmen einer dreijährigen „Generalistische Pflegeausbildung“ Pflege in verschiedenen Bereichen kennen. Gemeinsam mit Azubis aus der ambulanten oder stationären Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege nehmen sie am theoretischen und fachpraktischen Unterricht am Evangelischen Fachseminar teil, das für einen Einsatz in allen Arbeitsfeldern der Pflege vorbereitet. Daran schließt sich eine Schwerpunktsetzung im jeweiligen Wahlbereich der Auszubildenden an. Ein großer Teil der weiteren Ausbildung findet in den Diakoniestationen in der Praxis statt.

06.10.2020

Examensfeier light

Herzlichen Glückwunsch!

„Wir freuen uns sehr über unsere neuen, erfolgreich „Examinierten“ Frau Sandra Stienemeier und Frau Lucia Bangura und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und einen weiteren Weg in der ambulanten Altenpflege bei den Diakoniestationen“, so Frau Karla Geyr, Pflegedirektorin. „Auch wenn coronabedingt keine größeren Feierlichkeiten stattfinden konnten, so sind wir doch sehr stolz auf unsere erfolgreichen ehemaligen Auszubildenden.“

Die frisch Examinierte, Frau Sandra Stienemeier, wurde von der Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Essen-Margarethenhöhe, Frau Passmann und der Pflegedienstdirektorin Frau Geyr, beglückwünscht. Frau Lucia Bangura gratulierte der Pflegedienstleiter der Diakoniestation Essen-Frohnhausen, Herrn Kemper, seine Stellvertretung Frau Timpf und die Praxisanleiterin Frau Riediger.

06.10.2020

Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachfrau ...

… bzw. zum staatlich anerkannten Pflegefachmann bei den Diakoniestationen Essen gGmbH

Seit April 2020 kannst Du bei den Diakoniestationen Essen die dreijährige „Generalistische Pflegeausbildung“ zum Pflegefachmann / zur Pflegefachfrau durchlaufen. Das besondere dabei: Mit dieser Ausbildung lernst Du Pflege in verschiedenen Bereichen kennen. Gemeinsam mit Azubis aus der ambulanten oder stationären Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege nimmst Du am theoretischen und fachpraktischen Unterricht am Evangelischen Fachseminar teil, das für einen Einsatz in allen Arbeitsfeldern der Pflege vorbereitet. Daran schließt sich eine Schwerpunktsetzung im jeweiligen Wahlbereich der Auszubildenden an. Ein großer Teil der weiteren Ausbildung findet in unseren Diakoniestationen, also in der Praxis statt.

Amil Arapcic, Moreno Sula und Mandy Birkenbeul sind im 2. Ausbildungsjahr
bei den Diakoniestationen Essen gGmbH.

Amil Arapcic:“ Ich komme aus Bosnien und Herzegowina und habe mich entschieden hier in Deutschland in der Pflege eine Ausbildung zu machen, weil ich mir in diesem Bereich gute Weiterbildungsmöglichkeiten vorstelle. Ich habe mich für die Diakoniestationen Essen als Ausbildungsstätte bewusst entschieden, weil ich mir - schon aufgrund der Größe von acht Stationen im gesamten Essener Stadtgebiet - vorstellen konnte, dass dort besonders viel von den Pflegeabläufen und verschiedensten Krankheitsbildern zu erfahren sei. Das ist voll und ganz aufgegangen: Ich bekomme ständig kompetente Praxisanleitung und -begleitung, der respektvolle, freundliche Umgang zwischen den Mitarbeitenden sowie den anderen Auszubildenden ist total nett. Als Azubi fühle ich mich gleichberechtigt.“

Das können Moreno Sula und Mandy Birkenbeul nur bestätigen: „Ich wollte immer einen Beruf erlernen, der mir einen sicheren Arbeitsplatz schafft. Ich denke, dass man auf jeden Fall kommunikative Fähigkeiten und Empathie mitbringen sollte, wenn man diesen Beruf ausüben möchte. Ich konnte schon so viele positive Erfahrungen sammeln, werde von den Kolleginnen und Kollegen unterstützt und Tag für Tag lerne ich neue Situationen im Umgang mit den älteren Menschen kennen und zu bewältigen“, so Moreno Sula. Einen Einstieg zu dieser Ausbildung bei den Diakoniestationen findet man mit einer abgeschlossenen 10-jährigen allgemeinen Schulausbildung. Mandy Birkenbeul:„ Der Austausch unter den Auszubildenden ist klasse, die Berufsschule im Evangelischen Fachseminar immer interessant und ich finde, dass die Ausbildungsvergütung von 1091 Euro im ersten Jahr, 36 Urlaubstage bei einer möglichen 6-Tage Woche , eine Abschlussprämie bei bestandenem Examen nach drei Jahren, Zahlung des ÖPNV- Tickets und die Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen wirklich prima ist.“

28.09.2020

Mitarbeitende bei den Diakoniestationen - in Corona-Zeiten

Vanessa Wenzel & Raphael Dietrich, in der Ausbildung zur Kauffrau bzw. Kaufmann im Gesundheitswesen

„Im Großen und Ganzen hat sich an unserem Arbeitsalltag nicht so viel verändert. Selbstverständlich müssen wir auch die Hygienemaßnahmen einhalten und arbeiten zur Sicherheit alleine im Büro.

Da sich viele Mitarbeitende im Homeoffice befinden, findet die Kommunikation größtenteils telefonisch oder per Videokonferenz statt, welches eine große Zuverlässigkeit voraussetzt.
Es ist große Flexibilität verlangt, um unsere Arbeitskolleginnen und -kollegen in jedem Bereich – in der Pflege und in der Verwaltung - unterstützen zu können. Wir freuen uns darüber, Anrufe von Patientinnen und Patienten so aufklärend wie möglich beantworten zu können und gleichzeitig beruhigend auf Sie einzuwirken.

Gute Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und Unterstützung unter den Kolleginnen und Kollegen sowie die voranschreitende Digitalisierung im Büro sind sicherlich die positiven Seiten dieser Zeit. Leider hat der virtuelle Unterricht in der Berufsschule so gut wie gar nicht stattgefunden. Nächste Woche startet wieder der Präsenzunterricht, mit Maske natürlich, da sind wir sehr gespannt… Das Foto stammt übrigens von einem Mitarbeiterfest vor Corona-Zeiten.

13.08.2020

Mitarbeitende bei den Diakoniestationen - in Corona-Zeiten

Brigitte Ackermann, Mitarbeitende in der HauBe, Hauswirtschaft und Betreuung

„Zu Beginn der Corona-Zeit habe ich gemerkt, dass die Kunden, egal ob Frauen oder Männer, immer deprimierter wurden, je länger die Kontaktsperre dauerte.
Es war ein Problem für sie und machte sie traurig, dass sie keinen Kontakt zu ihren Familienangehörigen haben durften und dass sie in der eigenen Wohnung quasi eingeschlossen waren und nicht nach draußen gehen durften, wenn sie es wollten.
Meine Aufgaben bei den Kunden sind vielfältig: ich unterstütze sie bei allen Tätigkeiten, die im Haushalt anfallen, sei es putzen, einkaufen, Betten beziehen, aufräumen oder beim Wäsche waschen. Manchmal kochen wir auch zusammen. Am wichtigsten aber sind vielleicht die langen und intensiven Gespräche, die wir führen. Ich bin sicher, eine wichtige Bezugsperson für die meisten meiner Kunden zu sein.

Der Maskenzwang war kein Hindernis für uns, ich glaube, dass der Augenkontakt ausschlaggebend ist, denn ein Lächeln kann man auch so erkennen. Für mich ist der Kontakt zu den Menschen sehr wichtig und es ist mir eine Freude, ihnen helfen zu können, für sie da zu sein.”

27.07.2020

Mitarbeitende bei den Diakoniestationen - in Corona-Zeiten

Petra Siebelhoff, Leiterin des Demenzcafés in der Pieperbecke, Essen-Kupferdreh

„Mein Name ist Petra Siebelhoff, ich bin Leiterin des Demenzcafés in der Pieperbecke. Durch die Pandemie war alles auf einmal ganz anders, alles von 100 auf 0 heruntergefahren. Die Cafés durften nicht mehr stattfinden, auch das Privatleben stand plötzlich auf dem Kopf und still.
Kein Schwimmen, kein Yoga, kein Pilates und alles sehr langweilig…Doch zeigten sich allen Widrigkeiten zum Trotz, auch Lichtblicke in der Situation: Ob es beruflich das Einspringen für Kolleginnen in der Pflege war und ich sie unterstützen konnte, weil es durch weggefallene Verpflichtungen Luft in meinem Terminkalender gab. Oder aber privat, weil ich einfach mehr Zeit mit der engsten Familie verbringen konnte.

Auch taten sich neue Wege auf, mit seinem Umfeld in Kontakt zu bleiben,
so habe ich privat erstmalig eine Online-Tupperware Party mit den Freundinnen veranstaltet. Für die Diakoniestationen habe ich regelmäßige Telefonate mit den Teilnehmenden der Demenzgruppe geführt, die diese dankbar angenommen haben. So konnten wir alle ein wenig die Zeit überbrücken, bis wir uns – hoffentlich bald - wieder persönlich begrüßen dürfen.“

13.07.2020

Mitarbeitende bei den Diakoniestationen - in Corona-Zeiten

Melanie Thomas, Büroassistentin in der Diakoniestation Holsterhausen

In der Corona Krise hat sich in unserem Büroalltag einiges geändert.

An erster Stelle steht heute das kontaktlose Arbeiten. Die Kontakte innerhalb der Station sollen so gering wie möglich gehalten werden. Das heißt, dass in jedem Raum möglichst nur eine Person sein sollte. Ebenso ist das Tragen einer MNS-Maske erforderlich sobald Mitarbeitende, Laufkundschaft, Kunden oder Angehörige die Station betreten.

Außerdem arbeite ich hinter einer Acryl-Glasscheibe, die für mich einerseits das Gefühl von Sicherheit aber andererseits auch von Distanz vermittelt.
Zu den täglichen wichtigen, neuen Aufgaben gehört zurzeit auch das regelmäßige desinfizieren der Arbeitsplätze.

Mir fehlt besonders der direkte Kontakt zu meinen Kolleginnen und Kollegen. Bisher haben wir oft nach den Touren zusammengesessen und uns ausgetauscht. Das fällt jetzt leider weg.
Unser ganzes Team versucht jeden Tag aufs Neue den uns anvertrauten Menschen trotz der Maskenpflicht ein Lächeln zu schenken. Und trotz der Herausforderungen, denen alle gegenüberstehen, bekommen wir häufig positive Rückmeldungen unserer Kunden.

14.07.2020

Aus Protest vorerst keine Anzeigen-Schaltungen auf Facebook

#StopHate-ForProfit

Da uns zunehmend der Umgang von Facebook mit Hasskommentaren und abwertenden Inhalten missfällt, haben wir uns entschlossen, vorerst keine kostenpflichtigen Anzeigen zu schalten.
Wir haben über die Plattform vorrangig Anzeigen zur Suche nach neuen Mitarbeitenden veröffentlicht.
Trotz des großen Potenzials an Stellensuchenden, die wir durch eine kostenpflichtige Anzeige theoretisch erreichen können, möchten wir bis auf Weiteres auf die kostenpflichtige Werbung über diesen Kanal verzichten.
Wir möchten den Rassismus in den sozialen Medien nicht unterstützen und finanziell mittragen!

02.07.2020

Frohe Pfingsten!

Das wünschen wir unseren Mitarbeitenden, unseren Kooperations-und Geschäftspartnern und den Freundinnen und Freunden der Diakoniestationen Essen gGmbH!

In diesen herausfordernden Zeiten erleben wir alle eine intensive Zeit: Reich an Nachrichten, Sorgen, aber auch neuen Erfahrungen.

An einigen Erfahrungen unserer Mitarbeitenden durften wir schon im Rahmen der Kampagne „Helden in der Krise“ der Diakonie Rheinland– Westfalen-Lippe teilhaben, die anlässlich des Tages der Internationalen Pflege in der Woche um den 12. Mai gepostet wurden.

Wir freuen uns sehr über die wertschätzende Berichterstattung über die Pflege in der Öffentlichkeit und hoffen, dass dieses Bewusstsein auch nach der Krise weiter Bestand haben wird.

Wir selbst werden in Kürze mit weiteren Mitarbeitendenportraits über die Vielschichtigkeit der Aufgabenbereiche in den Diakoniestationen Essen gGmbH in Pflege und Verwaltung hinweisen. Bleiben Sie gespannt!

28.05.2020

Helden der Krise

Jolanta Scharein über die großen Herausforderungen in Krisenzeiten

Jolanta Scharein arbeitet als Pflegekraft in der Ambulanten Pflege der Diakoniestationen Essen gGmbH im Stadtteil Katernberg.

“In der Corona-Krise hat sich in der Pflege nicht sonderlich viel verändert. Außer den Vorsichtsmaßnahmen natürlich, wie der Mund-Nasen-Schutz-Maske, den verstärkten Hygienemaßnahmen und dem Mindestabstand, vor allem zu den Angehörigen.
Die größte Herausforderung für uns ist allerdings, unsere Patienten so gut wie möglich zu informieren und auch zu beruhigen. Viele sind verunsichert und haben Sorge, dass wir uns alle gegenseitig anstecken könnten. Mit der Maske fühlen sich die meisten aber doch geschützt. Das ist dann die nächste Herausforderung; wie und wann soll man die Maske aufsetzen? Das bedeutet für uns wieder viele Aufklärungsgespräche. Die Patienten haben diese Vorsichtsmaßnahmen aber gut angenommen und nach so vielen Wochen ist die Atemschutzmaske (leider) zur Normalität geworden.

Die Nähe zum Patienten fehlt doch sehr, mal eine spontane Umarmung oder einfach die Hand halten, wenn irgendwelche Sorgen auftauchen. Auch ein freundliches Lächeln bringt leider nicht viel, da man ja unsere Gesichter nicht sehen kann.

Was unsere Patienten schon sehr bedrückt, ist die Isolation und die Einsamkeit. Für viele sind wir derzeit die einzigen Personen, die sie am Tag sehen. Man nimmt sich dann doch mehr Zeit für sie oder opfert auch mal die Pause, um zu zweit ein Käffchen zu trinken. Oder auch, um zu erklären; wie sie mit ihren Angehörigen per Videochat in Kontakt bleiben können. Das sind dann die schönen Momente, in denen man noch mehr als sonst ihre Dankbarkeit spürt.”

28.05.2020

Zum Tag der Internationalen Pflege

“Voller Einsatz mit großem Risiko”

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai 2020, dem 200. Geburtstag der Pflegepionierin Florence Nightingale, startete die Diakonie Rheinland Westfalen Lippe eine Social Media-Kampagne mit Mitarbeitendenportraits aus der ambulanten Pflege. Diese wurden unter dem Titel “Helden der Krise” eine Woche lang auf Facebook und Instagram gepostet. Einige unserer Mitarbeitenden haben dabei ihre Erfahrungen in Krisenzeiten zum Ausdruck gebracht.

Den Auftakt zur Woche der ambulanten Pflege machte ein Artikel, in denen die ambulanten Pflegedienste der Evangelischen Perthes-Stiftung und wir, die Diakoniestationen Essen gGmbH, zu Worte kamen.

Michael Köhnen, Pflegedienstleiter der Diakoniestation Essen-Katernberg, beschreibt darin die Beschaffung von Schutzkleidung zu Beginn der Pandemie, die Veränderungen in unseren Diakoniestationen durch zeitversetzte Touren und homeoffice-Arbeitsplätze zur Vermeidung von Ansteckung und die Einrichtung unseres Telefonischen Besuchsdienstes für diejenigen unter unseren Kundinnen und Kunden, die sich einsam fühlen oder einfach mal einen erhöhten Gesprächsbedarf in diesen Zeiten haben. Den gesamten Artikel können Sie unter
www.diakonie-rwl.de/themen/alter-und-pflege/internationaler-tag-pflege-3
nachlesen.

28.05.2020